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Aufforderung zur Nominierung von Experten zur Überprüfung des Globalen Berichts über nachhaltige Entwicklung 2023

Der Internationale Wissenschaftsrat (ISC) und die Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNDESA) suchen Experten, um den Entwurf zweiter Ordnung des Globalen Berichts über nachhaltige Entwicklung 2023 zu überprüfen.

Der Global Sustainable Development Report (GSDR) wurde ursprünglich von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in „The Future We Want“, dem Ergebnis der „Rio +2012“-Konferenz über nachhaltige Entwicklung 20, in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Umsetzung der Agenda 2030 trägt die GSDR zur Nachverfolgung und Überprüfung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bei und leistet einen wichtigen Beitrag zum hochrangigen politischen Forum. Ziel der GSDR ist es, die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu stärken und evidenzbasierte Leitlinien zu Fragen der globalen nachhaltigen Entwicklung und der Umsetzung der Agenda 2030 bereitzustellen.

Die GSDR wird von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlern (IGS) geleitet. Das IGS, ernannt vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, besteht aus 15 führenden Experten aus den Natur- und Sozialwissenschaften, die Industrie- und Entwicklungsländer vertreten. Der nächste Bericht wird voraussichtlich im September 2023 veröffentlicht.

Der Bericht ist ein wichtiges Instrument für die Beratungen auf dem alle vier Jahre stattfindenden SDG-Gipfel, auf dem er auf den Weg gebracht wird und auf dem Staatsoberhäupter zusammenkommen, um sich auf die Fortschritte in Richtung der Agenda 2030 zu konzentrieren. Das 2023 Bericht wird zur Halbzeit der Agenda 2030 gestartet, wenn Entscheidungsträger nach praktischen Lösungen suchen, die den Fortschritt beschleunigen können.

GSDR-Struktur und -Ansatz

Die Ausarbeitung des GSDR folgt einem Assessment-of-Assessment-Ansatz, indem ein breites Spektrum bestehender Wissenschaft zur SDG-Umsetzung zusammengeführt wird. Die GSDR 2019 diskutierte sechs „Einstiegspunkte“ oder Transformationsbereiche, in denen es besonders starke Verknüpfungen zwischen den SDGs gibt, sodass Interventionen viele Ziele und Ziele ansprechen können: menschliches Wohlergehen, nachhaltige und gerechte Wirtschaften, Dekarbonisierung und Zugang zu Energie, Lebensmittel- und Ernährungssysteme, nachhaltige städtische und stadtnahe Entwicklung und Schutz der globalen ökologischen Gemeingüter. Außerdem wurden vier Hebel für den Wandel identifiziert, nämlich Governance, Wirtschaft und Finanzen, individuelles und kollektives Handeln sowie Wissenschaft und Technologie. Der Bericht untersuchte auch, wie die Rolle der Wissenschaft in der nachhaltigen Entwicklung gestärkt werden kann.

Der IGS für den Bericht 2023 wird auf dem aufbauen 2019 Bericht mit einem Schwerpunkt auf der Beschleunigung von Maßnahmen und der Überwindung von Hindernissen, die dem Zusammenwirken der Hebel im Weg stehen, während sich die Welt der Halbzeit der Agenda 2030 nähert und nach (oder mitten in) der COVID-Pandemie um den Wiederaufbau kämpft. Der Bericht 2023 wird sich auch expliziter mit dem Element der Zeitdynamik von Transformation und Umsetzung befassen – von der Entstehung über die Beschleunigung bis zur Stabilisierung entlang einer S-Kurve. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, konkrete Empfehlungen und evidenzbasierte Instrumente zur Beschleunigung der SDG-Umsetzung zu identifizieren und den Wissenschaftsbereich zweckdienlicher zu machen, um diese Beschleunigung zu unterstützen.

Die wissenschaftliche Überprüfung

Die UNDESA hat das ISC gebeten, eine wissenschaftliche Überprüfung des Entwurfs der GSDR 2023 zu koordinieren. Die Überprüfung hat 3 Hauptziele:

  1. Sicherstellen, dass der Bericht die wichtigsten Themen behandelt, die für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung relevant sind.
  2. Sicherstellen, dass der Bericht durch ausgewogene Beiträge aus allen Disziplinen (einschließlich Natur-, Sozial-, Geistes-, Medizin- und Ingenieurwissenschaften) fundiert ist.
  3. Sicherstellen, dass die Ergebnisse des Berichts den globalen wissenschaftlichen Konsens der wissenschaftlichen und technologischen Gemeinschaft im Allgemeinen hinsichtlich der Herausforderungen und Wege zur Erreichung der SDGs widerspiegeln.

Lesen Sie das vollständige Nominierungsbuch

Der Internationale Wissenschaftsrat (ISC) und die Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UNDESA) suchen Experten, um den Entwurf zweiter Ordnung des Globalen Berichts über nachhaltige Entwicklung 2023 zu überprüfen.

Frist für die Nominierung von Experten: 20. Juli 2022

Die Gutachter müssen nominiert werden von a Mitgliedsorganisation or angeschlossene Körperschaft des ISC oder einer Partnerorganisation des ISC (einschließlich der World Federation of Engineering Organizations, der Global Young Academy, der InterAcademy Partnership und des International Council for Philosophy and Human Sciences). Gutachter sollten in relevanter Forschung in einer Reihe von wissenschaftlichen Disziplinen aktiv sein, darunter Natur-, Sozial-, Geistes- und Ingenieurwissenschaften, mit einem starken Schwerpunkt auf transdisziplinären Ansätzen und politischem Fachwissen. Gutachter sollten auch ein Verständnis für internationale/UN-Prozesse im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung haben. Bewertungen sollten in englischer Sprache eingereicht werden. Die Gutachter handeln ad personam und a Pro-Bono- Basis.

Die Prüfung wird voraussichtlich zwischen Mitte September und Mitte Oktober 2022 stattfinden. Der Umfang des vollständig zu prüfenden Berichts wird voraussichtlich etwa 100 Seiten umfassen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an anne-sophie.stevance@council.science mit „GSDR Review“ in der Betreffzeile.

Frist für die Nominierung von Experten: 20. Juli 2022


Nominierungsformular für Gutachter


Bildquelle: UN-Ukraine auf Flimmern


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