ICSU veröffentlicht Synthesebericht mit dem Titel über neue Genetik, Ernährung und Landwirtschaft

Der International Council for Science (ICSU) gab heute die Veröffentlichung eines neuen Berichts mit dem Titel New Genetics, Food and Agriculture: Scientific Discoverys – Societal Dilemmas bekannt.

PARIS, Frankreich – Der Bericht ist eine Zusammenfassung von mehr als 50 wissenschaftlich fundierten Bewertungen und bewertet die Risiken und Vorteile der Anwendung neuer genetischer Entdeckungen auf Lebensmittel und Landwirtschaft. Der Bericht wurde vom ICSU-Beratungsausschuss für genetische Experimente und Biotechnologie (ACOGEB) in Auftrag gegeben.

„Dieser Bericht basiert auf einer gründlichen Untersuchung von Berichten, die von nationalen Akademien der Wissenschaften, internationalen Organisationen und privaten Agenturen in den letzten drei Jahren (1999 – 2002) erstellt wurden“, sagt die Autorin Dr. Gabrielle Persley von der Doyle Foundation. „Das haben wir Schlüsselfragen analysiert, Bereiche wissenschaftlicher Konvergenz und Divergenz identifiziert und Wissenslücken aufgezeigt, die durch weitere Forschung angegangen werden müssen.“

In Bezug auf gesellschaftliche Bedenken hinsichtlich gentechnisch veränderter Lebensmittel und anderer gentechnisch veränderter Organismen geht der Bericht auf fünf Schlüsselfragen ein:

Der Bericht wurde heute gleichzeitig in gedruckter Form und im Internet (www.icsu.org/events) veröffentlicht, was ihn zu einem leicht verfügbaren Hilfsmittel für Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen macht. Es wird durch eine umfangreiche kommentierte Bibliographie unterstützt, wobei die elektronische Version direkte Links zu Originalrezensionen bietet. Digitale Fotos werden unmittelbar nach der Pressekonferenz im Medienraum auf der ICSU-Website verfügbar sein: www.iscu.org CD-ROM-Kopien werden in Kürze für Personen erhältlich sein, die keinen einfachen Zugang zum Internet haben.

„Die ICSU erkennt an, dass die Sicherheits- und Umweltbedenken im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln und GVO direkt mit Fragen der Ernährungssicherheit und Armut verbunden sind, insbesondere in Schwellenländern“, sagt Dr. Carthage Smith, stellvertretender Geschäftsführer der ICSU. „Dieses Material in die Hände von Menschen auf der ganzen Welt zu geben, wird ihnen helfen, die Probleme zu verstehen und die politische Entwicklung und zukünftige Forschung zu informieren.“


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