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Globales Forschungsprogramm zu Ungleichheit (GRIP)

Das Global Research Programme on Inequality (GRIP) ist ein radikal interdisziplinäres Forschungsprogramm, das Ungleichheit sowohl als grundlegende Herausforderung für das menschliche Wohlergehen als auch als Hindernis für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 betrachtet.

Seit 1992, die Universität von Bergen (UiB) hat mit dem Internationalen Wissenschaftsrat (ISC) zusammengearbeitet, um die Armut in Form eines früheren Programms namens Vergleichendes Forschungsprogramm zur Armut. Das Programm konzentrierte sich auf die Zusammenarbeit mit Wissensnetzwerken, Institutionen und Wissenschaftlern, um die Forschung und den politischen Austausch im Zusammenhang mit Armut zu fördern.

Aufbauend auf diesem Erbe hat das Global Research Program on Inequality (GRIP) integriert verschiedene empirische und theoretische, qualitative und quantitative, lokale und vergleichende/globale Forschungsansätze. Als interdisziplinäres Programm mit einem sozialwissenschaftlichen Ankerpunkt konzipiert, bezieht GRIP Gesundheits-, Daten-, Natur- und andere Wissenschaften in gemeinsam gestaltete Prozesse der Wissenskonstruktion ein.


ISC und GRIP

GRIP wurde 2019 als Zusammenarbeit zwischen UiB und dem ISC gegründet, um gemeinsam gestaltete Prozesse der Wissensgenerierung zu fördern, um die vielfältigen Dimensionen zunehmender Ungleichheiten zu verstehen. GRIP wird umrahmt von der Vision „Making research on inequality count“ und der Mission „Connecting global and critical research on inequality for a transformation of our world“. Die Entwicklung von GRIP wird von ihrem Sponsorenrat geleitet, der das Mandat und den allgemeinen Rahmen von GRIP definiert. Dem Förderrat gehören der Rektor der Universität Bergen und der Präsident des International Science Council an.

„Eine zentrale Herausforderung für die zeitgenössische Wissenschaft besteht darin, Wege zu globaler Nachhaltigkeit zu finden und zu identifizieren, die Ungleichheiten verringern und Menschen aus der Armut befreien können. Einige der erheblichen Erfolge, die bei der Armutsbekämpfung erzielt wurden, werden jetzt durch drängende globale Herausforderungen wie Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt und Konflikte bedroht. Das GRIP-Programm kann durch die Bereitstellung eines lebendigen und interaktiven Netzwerks von Sozialwissenschaftlern, die an diesen Themen zusammenarbeiten, das entscheidende Wissen aufbauen, das zur Identifizierung und Entwicklung dieser Wege erforderlich ist“, sagte Mathieu Denis, Wissenschaftsdirektor des ISC.

Mathieu Denis, Wissenschaftlicher Direktor des ISC

Bild von Abdulla Faiz on Unsplash

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