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Um den Herausforderungen der Urbanisierung gerecht zu werden, ist ein grundlegender Wandel in der wissenschaftlichen Kapazität erforderlich

Laut einem neuen Bericht über Wissenschaft und die Zukunft der Städte erfordern die Herausforderungen des urbanen Zeitalters eine neue globale Wissenschaft, die sich auf mehrere Quellen von Fachwissen und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Politik stützt.

Der Bericht eines internationalen Expertengremiums zum Thema „Wissenschaft und die Zukunft der Städte“ fordert eine neue „globale Stadtwissenschaft“, um die Chancen und Herausforderungen einer sich verstädternden Gesellschaft besser zu verstehen.

Das von Nature Sustainability unterstützte Expertengremium für Stadtwissenschaften wurde in Zusammenarbeit mit eingerichtet University College London und vom International Science Council unterstützt.

Der Bericht enthält eine Reihe von fünf Schlüsselempfehlungen mit einer Reihe praktischer Maßnahmen, die von Akademikern und politischen Entscheidungsträgern ergriffen werden könnten, um eine effektive Rolle für Wissenschaft und Wissenschaftler im „Zeitalter der Stadt“ zu fördern. Es fordert eine gestärkte globale Stadtwissenschaft, die sich auf mehrere Disziplinen und Informationsquellen stützt und Meinungsverschiedenheiten zu städtischen Themen aufgreift, um neue Untersuchungsgrenzen zu öffnen und eine größere Wirkung zu erzielen. Der Bericht empfiehlt auch die Erstellung einer globalen Bewertung zur nachhaltigen Urbanisierung, die den Wissensstand zu urbanen Trends, Dynamiken und Herausforderungen in allen Größenordnungen untersucht.

ISC Science Officer Charles Ebikeme war Mitglied des 29-köpfigen Expertengremiums, das von Michele Acuto, Susan Parnell und Karen C. Seto gemeinsam geleitet wurde.

Das Expertengremium bietet eine proaktive Möglichkeit, neues Denken und Handeln anzuregen, um die Art und Weise zu verbessern, wie die Stadtwissenschaft mit der Politik zusammenarbeitet.




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