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Global Young Academy fördert nachhaltige Lösungen für Probleme im globalen Gesundheits- und Hochschulbereich

GYA-Mitglieder und junge Wissenschaftler auf der ganzen Welt schlagen interdisziplinäre Lösungen in einer Konferenzerklärung vor, die im Anschluss an die jüngste virtuelle Konferenz „Heal the Earth: Sustainable Development Goals in a Changing World“ veröffentlicht wurde.

Die Erklärung enthält Empfehlungen von Nachwuchsforschern aus sechs Kontinenten, die bereichsübergreifende Lösungen für Probleme der globalen Gesundheit und der Hochschulbildung ansprechen. Alle Empfehlungen betonen die Bedeutung von Investitionen in Forschung, Bildung und nachhaltige Entwicklung, um die drängenden Probleme der abnehmenden natürlichen Ressourcen, der bedrohten Biodiversität und der COVID-19-Pandemie besser zu verstehen und zu bekämpfen.

Die Global Young Academy (GYA), gegründet 2010, konzentriert sich darauf, Wissenschaft für alle und die Wissenschaft für die Zukunft zu ermöglichen und jungen Wissenschaftlern und Forschern auf der ganzen Welt eine Stimme zu geben, basierend auf ihrer akademischen Exzellenz und ihrem Engagement für die Gesellschaft.

Wichtige Empfehlungen der Konferenz:

  • Ermöglichung und Stärkung der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen durch die Open-Science-Initiative. Dies kann von Nachwuchsforscherinnen und -forschern geleistet werden, indem sie sich mit ihrer lokalen Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik sowie mit internationalen Vereinbarungen und globalen wissenschaftlichen Bewertungen, die eine Grundlage für gemeinsames und koordiniertes Handeln bilden, vertraut machen und mit ihnen interagieren. 
  • Auf die Verbesserung der naturwissenschaftlichen Grundbildung hinarbeiten, indem sie sich selbst und andere engagieren, bilden und inspirieren, um ein Bewusstsein für und Vertrauen in Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus zu schaffen. 
  • Umsetzung multisektoraler Ansätze, wie z „One Health“-Ansatz der WHO, auf lokaler, nationaler, regionaler und globaler Ebene. Politik und Technologien für nachhaltige Entwicklung sollten auf einem Paradigma der Koexistenz von Mensch, Umwelt und wirtschaftlicher Entwicklung basieren.
  • Abschließend stellen sie fest, dass Hochschuleinrichtungen innovative Lösungen annehmen müssen, die als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie umgesetzt wurden, und gleichzeitig Hindernisse für das digitale Lernen berücksichtigen müssen, um die Einbeziehung aller Studierenden und Mitarbeiter sicherzustellen.

GYA Mitglied des Exekutivkomitees Robert Lepenies (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Deutschland) kommentiert:

„Diese Aussage zeigt, dass virtuelle Konferenzen, die persönliche Treffen ersetzt haben, immer noch wichtige Ergebnisse liefern können. In einem Online-Format ist es möglich, vielfältigere Stimmen zu hören (gespiegelt in Podiumsbeiträge und Diskussionsergebnisse), den wissenschaftlichen Nachwuchs mit Betreuungspflichten stärker einbeziehen und vielfältige Interaktionsmethoden nutzen – zusätzlich zur Emissionsminderung! Wir bei der GYA denken jetzt intensiv darüber nach, wie wir diese virtuellen Debatten zurück in den physischen Bereich bringen können, wo transformative Maßnahmen erforderlich sind, um die Welt zu heilen.“

Laden Sie hier die vollständige Konferenzerklärung herunter

Photo by Nikola Jovanović on Unsplash

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