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ICSU veranstaltet Treffen der Expertengruppe zum Thema Gesundheit im Rahmen der neuen städtischen Agenda

Viele der Krankheitsursachen liegen außerhalb des Gesundheitssektors. Die öffentliche Gesundheit von Städten ist jetzt und in Zukunft von großer Bedeutung, da die Wechselwirkungen des globalen Klimawandels, städtischer Hitzeinseln, Luftverschmutzung und anderer Faktoren die Gesundheit der Städte zunehmend belasten werden. Die Konferenz der Vereinten Nationen für Wohnungsbau und nachhaltige Stadtentwicklung – Habitat III – wird ein entscheidender Moment für die Zukunft der Städte sein.

ICSU, in Partnerschaft mit der Weltgesundheitsorganisation, UN-Habitat, Universität der Vereinten Nationen (UNU), International Society for Urban Health (ISUH), Regierung von Ghana und Regierung von Norwegen veranstalten ein Expertengruppentreffen darüber, wie ein Fokus auf Gesundheitsfragen und den Gesundheitssektor zum Aufbau nachhaltiger und gesunder Städte beitragen und die Inklusion fördern kann Gesundheit in der New Urban Agenda.

Die neue Städteagenda stellt eine Herausforderung und eine Chance für den Gesundheitssektor dar. Als größtes Einzeltreffen städtischer Interessengruppen seit Jahrzehnten wird Habitat III auch eine wichtige Gelegenheit für den Gesundheitssektor sein, mit anderen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um eine nachhaltige Urbanisierung zu erreichen und die Gesundheit unserer Städte zu gewährleisten.

Ziel dieses Expertengruppentreffens ist es, einen Text vorzuschlagen, der speziell in die Neue Städteagenda aufgenommen werden soll, sowie einen Entwurf für einen Hintergrundbericht, der die Erkenntnisse darüber zusammenfasst, wie Gesundheit zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen kann. Aufbauend auf früheren Veranstaltungen – “Gesundheit als Puls der New Urban Agenda“, die im April 2016 im Rahmen der Habitat III Open-Ended Consultations in New York stattfand; und das Urban Thinkers Campus (UTC) auf „Gesundheit und Wohlbefinden in der Stadt, die wir brauchen“ in Kuching, Malaysia im Januar 2016 – „Health Across the New Urban Agenda“ bringt Regierungsvertreter, Organisationen der Zivilgesellschaft, Forscher, internationale Organisationen mit wichtigen Interessengruppen und lokalen Behörden zusammen, die alle über beträchtliche Fachkenntnisse in den Bereichen menschliche Gesundheit und Stadtentwicklung verfügen.

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