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Städtisches Gesundheitsprogramm der ICSU auf internationaler Konferenz in Paris vorgestellt

Das jüngste globale 10-Jahres-Forschungsprogramm der ICSU, „Gesundheit und Wohlbefinden in der sich verändernden städtischen Umgebung: ein systemanalytischer Ansatz“, hat mit der frühen Entwicklung von Projekten in Asien begonnen.

Einer davon, „Grüner Transport für eine bessere städtische Gesundheit“, wurde Anfang dieses Monats auf einer dreitägigen Konferenz in Paris mit dem Titel „Urbane Dynamik und Gesundheit“ vorgestellt. Das Projekt wird die Wechselwirkungen zwischen Verkehr, Luftverschmutzung, Klimawandel und gesundheitlichen Folgen in Taipeh untersuchen.

Die vom ICSU gemeinsam mit einer Reihe französischer Forschungs- und Stadtpolitikorganisationen organisierte Konferenz hatte einen stark interdisziplinären Rahmen. Es brachte Natur-, Sozial- und Gesundheitswissenschaften sowie Architektur und Stadtplanung und eine intersektorale Vertretung von Stadtpolitikern ein. Die Teilnehmer kamen aus 47 Ländern, und Mitglieder des Wissenschaftskomitees und der Regionalkomitees spielten eine herausragende Rolle – sie hielten Plenarpräsentationen und moderierten Sitzungen.

Das neue Forschungsprogramm wird zeigen, dass der traditionelle biomedizinische Gesundheitsansatz zwar immer noch notwendig ist, aber nicht ausreicht, um sich mit der Komplexität von Fragen zu befassen, die Gesundheit und Wohlbefinden in einem dynamischen städtischen Umfeld bestimmen.

Auf der Pariser Konferenz leitete das ICSU-Regionalbüro für den asiatisch-pazifischen Raum eine Sitzung zu Systemansätzen in der Region. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Konferenz war die Bekanntgabe einer breiten Koalition von Partnern zur Entwicklung von Forschungsprojekten und zum Aufbau von Kapazitäten, die einen interdisziplinären und branchenübergreifenden Systemansatz veranschaulichen. Ein Vertreter des französischen Forschungsministeriums stimmte zu, dass ein neuer Ansatz für die Forschungsbewertung erforderlich sei, um diese Entwicklung zu fördern.

Die Koalition wird die zusammenbringen Internationale Gesellschaft für urbane Gesundheit (ISUH), die Akademieübergreifendes Medizinisches Gremium (IAMP), die International Geography Union und Healthy-Polis – ein internationales Konsortium für städtische Umweltgesundheit und Nachhaltigkeit.

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