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ISC veranstaltet Workshop zur Rolle der Städte in den SDGs in New York

Die Veranstaltung, die zeitgleich mit dem hochrangigen politischen Forum der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung stattfand, brachte rund 40 Experten aus der Wissenschaft, einer Vielzahl von Forschungsorganisationen, lokalen und nationalen Regierungen und anderen städtischen Akteuren zusammen.

Der Workshop wurde entwickelt, um einer Gemeinschaft von Interessenvertretern – von denen viele noch nie zuvor zusammengearbeitet haben – die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen und über verschiedene Ansätze für die urbane Zukunft auszutauschen. Ein Ziel war auch zu diskutieren, welche Muster sich aus der im Raum gesammelten kollektiven Intelligenz ergeben und wie man auf dem kombinierten Fachwissen aufbauen kann, um eine Zusammenarbeit zu entwickeln, die letztendlich zu einer globalen Führungsrolle in der städtischen Frage führt.

Der Workshop wurde mit einer Reihe von „Provokationen“ von verschiedenen Teilnehmern eröffnet, um Spannungen und Herausforderungen zu identifizieren, die sich in Städten aus unterschiedlichen politischen Positionen in nationalen und globalen Verpflichtungen ergeben. Vertreter von Slum Dwellers International stellten die Frage, wie Slumbewohner in die SDGs passen – wie können ihnen Bildung, Sicherheit und eine gesunde Umgebung zum Leben zugesichert werden? Die Frage „Mit wem arbeiten wir zusammen, um unser Wissen in die Tat umzusetzen?“

Die zweite Sitzung widmete sich den Rahmenkonzepten der nationalen Stadtpolitik und wie sie bei der Umsetzung der SDGs wirksam sein können. Die Teilnehmer wiesen auch darauf hin, dass einige Megaprojekte in Richtung Normalisierung bestimmter Probleme abdriften und Gefahr laufen, die Bottom-up-Beteiligung zu destabilisieren, oder wie städtische Zentren, die sich über Landesgrenzen erstrecken, Gefahr laufen, auseinandergerissen zu werden, wenn unterschiedliche nationale Stadtpolitiken nicht aufeinander abgestimmt sind. Megatrends wie der Klimawandel stellen Risiken und Chancen nicht nur für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen dar, sondern werfen auch Probleme für fortgeschrittene Volkswirtschaften auf.

In einer weiteren Sitzung boten Fallstudien aus verschiedenen Städten auf der ganzen Welt einen Realitätscheck und zeigten verschiedene Ansätze zur Umsetzung der SDGs auf lokaler Ebene. Die Teilnehmer betonten, dass diese Beispiele die Notwendigkeit für mehr Austausch zwischen den Städten zeigten, um Lernen und Austausch zu ermöglichen.

Sue Parnell fasste die Veranstaltung zusammen und betonte die Bedeutung von Partnerschaften, indem sie sagte, dass die urbane Revolution mehr als einen Geist erfordern werde – die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Städten, zwischen verschiedenen Interessengruppen und zwischen Städten und Interessengruppen sei erforderlich, um besseres Lernen und Planen zu ermöglichen. Sie betonte auch, dass der Workshop die Komplexität des städtischen Themas sehr deutlich gemacht habe, da es keinen einzelnen Prozess, kein einzelnes Ergebnis, keine einzelne Stadt gebe. Der Workshop hatte aber auch deutlich gemacht, dass ein Gespräch über das Objekt Stadt auch ohne eine klare Definition von Stadt möglich ist.

Abschließend betonte sie, dass diese Gemeinschaft lernen müsse, sich für diese Art von Wissen in politischen Bereichen einzusetzen, was wiederum eine Reihe klarer Prioritäten erfordere – eine schwierige Aufgabe angesichts der Komplexität von Städten, aber zwingend erforderlich, um das Thema anzusprechen urban future auf die nationale Ebene, wo sie am dringendsten benötigt wird.

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