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Sheila Jasanoff zur Holberg-Preisträgerin 2022 ernannt

Sheila Jasanoff, Mitglied der ISC-Community Transformations to Sustainability, wurde für ihre Pionierarbeit ausgezeichnet.

Sheila Jasanoff, leitende Ermittlerin für die Governance of Sociotechnical Transformations (GoST)-Projekt, Teil der Transformationen zum Nachhaltigkeitsprogramm, wurde mit dem ausgezeichnet Holberg-Preis 2022 für ihre bahnbrechende Forschung in Science and Technology Studies (STS).

Sheila Jasanoff ist Pforzheimer Professor of Science and Technology Studies (STS) an der John F. Kennedy School of Government, Harvard University. Sie wird die Auszeichnung am 9. Juni im Rahmen einer Feierstunde an der Universität Bergen, Norwegen, entgegennehmen.

Jasanoff ist ein Pionier auf dem Gebiet der STS, das die Entstehung, Entwicklung und Folgen von Wissenschaft und Technologie in ihren historischen, kulturellen und sozialen Kontexten untersucht. Wie im erklärt Bekanntgabe des Holberg-Preises, ist Jasanoffs jüngste theoretische Innovation die Idee soziotechnischer Imaginationen: die kollektiv gehaltenen Visionen wünschenswerter Zukünfte, die Gesellschaften durch Fortschritte in Wissenschaft und Technologie zu erreichen hoffen.

Das Konzept der soziotechnischen Imaginationen wird im GoST-Projekt verwendet, um zu verstehen, wie Imaginationen der Transformation gesellschaftliche Entscheidungen beeinflussen, insbesondere in Bezug auf Energiesysteme, Landwirtschaft und städtische digitale Infrastrukturen in Ländern des globalen Südens.

Erfahren Sie mehr über das GoST-Projekt.

„Spaceship or Stewardship: Imaginaries of Sustainability in the Information Age“ ansehen

Ein aktueller Keynote-Vortrag von Sheila Jasanoff für die Online-Konferenz „Ruptures, Transformations, Continuities. Infrastrukturen und Ökologie neu denken“, die am 24. November 2021 an der Universität Hamburg stattfand, finden Sie hier:


Bild: Martha Stewart

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