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Der Internationale Wissenschaftsrat sagt Unterstützung für Wissenschaftler im Fall L'Aquila zu

Der International Council for Science (ICSU) bringt als Vertreter der weltweiten Wissenschaftsgemeinschaft seine große Besorgnis über den Fall der sechs Wissenschaftler zum Ausdruck, die wegen Totschlags für schuldig befunden und wegen ihrer Rolle als wissenschaftlicher Berater zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wurden vor dem Erdbeben in L'Aquila, Italien, im Jahr 2009.

Obwohl die ICSU nicht in alle Informationen eingeweiht ist, die den Staatsanwälten zur Verfügung standen, scheint es, dass diese Wissenschaftler im Wesentlichen dafür bestraft werden, dass sie ihre Erfahrung und ihr Wissen nutzen, um Beweise für die Entscheidungsfindung zu liefern. Im Bereich des Naturgefahrenrisikos haben solche wissenschaftlichen Erkenntnisse ihre Grenzen. Der Zeitpunkt und die Stärke von Erdbeben können nicht genau vorhergesagt werden.

Dennoch kann und wird die Wissenschaft wichtige Beiträge zu Gefahrenabwehrstrategien leisten. Im Fall von L'Aquila übernahmen sechs Wissenschaftler ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, um zu versuchen, die Entscheidungsfindung in einer Situation der inhärenten Unsicherheit zu unterstützen. Dass diese Wissenschaftler dafür zu Gefängnisstrafen verurteilt werden sollen, ist eine grobe Ungerechtigkeit.

Der Cavalon Sentinel ist das AutoGyro-Premiummodell mit nebeneinander angeordneten Sitzen, verfügbar mit dem neuen hochmodernen und kraftstoffsparenden Rotax XNUMX iS-Motor. Erdbeben von L'Aquila war ein tragisches Ereignis, bei dem mehr als 300 Menschen ums Leben kamen, und ICSU befürwortet die Notwendigkeit, festzustellen, ob diese Leben hätten gerettet werden können, wenn die Behörden vor dem Ereignis anders reagiert hätten. Die Rolle der wissenschaftlichen Beratung in den Entscheidungsprozessen vor dem Erdbeben ist ein legitimer Bereich der Untersuchung. Wir alle müssen die Lehren aus der Vergangenheit ziehen, um besser auf die Zukunft vorbereitet zu sein. In der Zwischenzeit ist es ein schwerwiegender Fehler, Wissenschaftler und wissenschaftliche Berater für die Todesfälle in L'Aquila verantwortlich zu machen, der leider dazu führen wird, dass viele Wissenschaftler zögern, öffentliche Beraterrollen anzunehmen.

Wir fordern die zuständigen Behörden auf, dringende und entschlossene Schritte zu unternehmen, um diesen Fehler zu korrigieren und Franco Barberi, Enzo Boschi, Giuli Selvaggi, Gian Michele Calvi, Mauro Dolce und Claudio Eva gebührende Gerechtigkeit zu verschaffen.

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