Verein registrieren

Der Weltwissenschaftstag für Frieden und Entwicklung feiert das Recht auf Wissenschaft

Der jährliche Weltwissenschaftstag für Frieden und Entwicklung, der am 10. November stattfindet, unterstreicht die Bedeutung der Wissenschaft im Alltag und die Notwendigkeit, die breite Öffentlichkeit mit aktuellen wissenschaftsbezogenen Themen zu beschäftigen.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lautet das Thema des Internationalen Tages 2018 „Wissenschaft, ein Menschenrecht“. In einer Zeit enormer Anforderungen an die Wissenschaft, verwertbares Wissen zu produzieren, das zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung erforderlich ist, wurde das Vertrauen in Wissenschaft und wissenschaftliche Beweise wohl durch die Verbreitung von Fehlinformationen oder „alternativen Fakten“ untergraben. Das Menschenrecht auf Zugang zu und Teilnahme an Wissenschaft und ihren Vorteilen war noch nie so wichtig.

Die Förderung gleichberechtigter Zugangsmöglichkeiten zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, Daten und Fachkenntnissen steht im Mittelpunkt der Vision des Rates von der Wissenschaft als globales öffentliches Gut und beeinflusst alle seine Aktivitäten. Der Weltwissenschaftstag für Frieden und Entwicklung bietet eine Gelegenheit, das Menschenrecht auf Teilnahme an und Nutzen aus der Wissenschaft im Kontext der heutigen globalen Herausforderungen erneut zu bekräftigen.

Zur Feier des Tages wird die Vorstandsvorsitzende des Councils, Heide Hackmann, einem Expertengremium für a beitreten Round-Table-Veranstaltung, die heute am Hauptsitz der UNESCO in Paris stattfindet.

Die Veranstaltung befasst sich mit verschiedenen Aspekten des Menschenrechts auf Wissenschaft, einschließlich des Rechts aller auf Zugang zu und Beteiligung an der Wissenschaft und des Rechts aller, von wissenschaftlichen Fortschritten und deren Anwendungen zu profitieren. Referenten werden die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit, Qualität und gesellschaftliche Akzeptanz von Wissenschaft und ihren Produkten sowie die Einklagbarkeit des Rechts auf Wissenschaft thematisieren. Es wird einen Ausblick auf zukünftige Initiativen zur Förderung der Wissenschaft als Menschenrecht geben und die Grenzen des Rechts auf Wissenschaft prüfen, etwa in Bezug auf andere Menschenrechte oder wichtige Werte.

Heide Hackmann wird zu einer Podiumsdiskussion über Open Science beitragen und anmerken, dass die Entwicklung wissenschaftlicher Kapazitäten weltweit im Kontext der digitalen Revolution umso wichtiger ist, die tiefgreifende Auswirkungen darauf hat, wie und von wem wissenschaftliche Daten erstellt, gespeichert und abgerufen werden.

Die Feierlichkeiten bei der UNESCO werden in Partnerschaft mit der Association of Science and Technology Centers (ASTC) durchgeführt, die zur Diskussion beitragen wird, indem sie die Rolle von Wissenschaftszentren und Museen beim Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse hervorhebt.

[related_items ids=“1343″]

Zum Inhalt